SWiSH, eine echte Alternative zu Flash?

SWiSH, ein Begriff der zum Zeitpunkt der Entstehung von Flash noch völlig unbekannt war, avanciert in der Version SWiSHMax 2 derzeit zu einem echten Konkurrenten für Flash. SWiSH vereint dabei die wichtigsten Funktionen, die ein Programm zur Erstellung von Flashseiten benötigt und kostet dabei hingegen nur einen Bruchteil im Vergleich zu Flash.

Mit SWiSH sind Sie in der Lage, auch mit geringen Kenntnissen im Bereich der Programmierung, hochwertige Flashseiten und Anwendungen zu erstellen. SWiSH setzt dabei auf eine einfache Bedieneroberfläche und bietet unter anderem Hilfsmittel wie den vereinfachten Modus im Umgang mit Actionscript. SWiSH stellt zusätzlich vorgefertigte Effekte zur Verfügung, die mit nur wenigen Handgriffen auf Objekte angewandt werden können. So lassen sich spektakuläre Texteffekte und Animationen mit nur wenigen Mausklicks erstellen.

Die Navigation innerhalb der Software SWiSH ist wesentlich einfacher als die Umgebung in Flash. Der gesamte Inhalt in einem SWiSH Film befindet sich klar strukturiert in einer Art Verzeichnisstamm. Flash setzt im Gegensatz dazu auf Ebenen, bei denen man durch einen „Doppelklick“ in die weiteren Unterbereiche gelangt. Wer dies schon mal live erlebt hat weiß, dass es zu Weilen eine echte Herausforderung sein kann die richtige Ebene zu treffen. SWiSH zeigt dem Benutzer hier klar gegliedert alle Verzweigungen optisch an und macht eine Navigation innerhalb des eigenen Projektes wesentlich einfacher.

SWiSH - der neue Shootingstar

Wir selber arbeiten seit Jahren mit beiden Programmen und erstellen Projekte sowohl mit Flash, als auch mit SWiSH. In der täglichen Arbeit haben wir die Erfahrung gemacht, dass SWiSH gegenüber Flash wesentlich einfacher in der Bedienung ist und zu schnelleren Ergebnissen bei gleicher Qualität führt. Unsere Wahl bei der Programmierung einer Flashseite würde, wenn vom Kunden nicht anders gewünscht, immer auf SWiSH fallen!

SWiSH, preislich unschlagbar

Der Kostenfaktor ist ein mittlerweile unschlagbares Argument im Bereich des Webdesigns geworden. In den Zeiten, in denen Kunden immer weniger für Webseiten ausgeben möchten, ist der Preis einer Software zum Teil mit ausschlaggebend für die Preisfindung eines Projektes. Die Software Flash, die preislich im Rahmen von ca. 800 Euro liegt, biete sicherlich im gesamten Umfang der Software mehr Möglichkeiten als SWiSH. Die Frage, die sich jeder Benutzer einer solchen Software jedoch stellen sollte ist, ob er tatsächlich diese Möglichkeiten nutzen will und entsprechend 700 Euro mehr für eine Software ausgeben möchte?

SWiSH bietet derzeit alles, was zum Erstellen einer Flashseite nötig ist. Schlagworte dafür sind voll dynamische Inhalte wie Texte oder Grafiken, Anbindung an Datenbanksysteme, Streaming von Sounddateien, Implementierung von Videodateien, Integration von Formularen, Gästebüchern, Countern, Statistiken und vieles mehr. Mit Programmen wie SWiSH Video und SWiSH Pix wurde gerade die Integration von Videos und Galerien stark vereinfacht. Diese beiden Programme, die vom gleichen Hersteller stammen, vereinfachen zusätzlich das Erstellen und Konvertieren von Videodaten und die Erstellung von online Bildergalerien

Stellt sich also die Frage mit welchem Programm man kostengünstiger eine Webseite im Format Flash erstellen kann? Es bleibt nur eine Antwort: SWiSH!

Die Geschichte von SWiSH

In der Anfangszeit der Entwicklung war SWiSH sicherlich seinem "großen Bruder" Flash nicht gewachsen. Flash nutzte wesentlich früher die Möglichkeiten von Actionscript 2 und in der aktuellen Version die von Actionscript 3. So hatte SWiSH zu Anfang der Entstehung einen relativ fragwürdigen Ruf und wurde oft als "Billig Software" abgestuft. Die Flash Community war zudem bereits stark im Netz vertreten und Benutzer der Software SWiSH wurden sofort als Anfänger oder Amateure abgestuft. Bezogen auf die damaligen Möglichkeiten und den direkten Vergleich zwischen SWiSH zu Flash Seiten sicherlich auch nicht unbedingt eine völlig unhaltbare Aussage. Doch was wäre SWiSH ohne seine eifrigen Nutzer?

SWiSH - der neue Shootingstar

Mitte der 90er Jahre bildete sich eine immer größer werdende Community rund um SWiSH. Projekte, die mit SWiSH erstellt wurden, präsentierten Ihre Produzenten stolz in Foren und diskutierten über Erweiterungen und Verbesserung. Letztendlich entstanden daraus Ideen für die Entwickler der Software, die merkten, dass das Programm angenommen wurde.

Es entstanden die ersten Foren, die sich ausschließlich mit dem Thema SWiSH beschäftigten. Im Rahmen von Präsentationen vieler Webseiten in diesen Foren merkte man Ende der 90er Jahre noch, das vermehrt Privatandwender Seiten mit SWiSH erstellten. Immer wieder vorgestellte Projekte waren Webseiten, in denen die eigene Familie vorgestellt wurde, Blödeleien mit der eigenen Person veranstaltet wurden oder die hofeigene Hundezucht in ethnischer Breite der Welt zur Schau gestellt wurde. Beim Anblick dieser zum Teil skurrilen Webprojekte sei es den Flashern erlaubt, den ein oder anderen abwertenden Kommentar abzugeben.

Nur wurde dabei vergessen, dass es die gleichen Projekte auch bei der Entstehung von Flash gab und auch noch heute gibt. Der Umstand, dass SWiSH zu dieser Zeit einen derart niedrigen Stellenwert hatte war, dass professionelle Agenturen einfach nicht mit dieser Software gearbeitet haben.

Doch mit dem Zuwachs von Usern und dem Interesse an SWiSH begannen auch die Projekte hochwertiger und ausgereifter zu werden. Anfang 2000 konnte man eine deutliche Veränderung in der deutschen Szene rund um SWiSH feststellen. Die Zahl der „professionellen“ Nutzer von SWiSH nahm zu und immer mehr qualitativ hochwertigere Projekte entstanden. Wurde nicht gerade der Hinweis „Made by SWiSH“ im Projekt erwähnt, war es schon gar nicht mehr zu erkennen, ob die Seite nun mit SWiSH oder Flash erstellt wurde.

SWiSH - der neue Shootingstar

Mit der nun 4. Generation von SWiSH hat sich SWiSH zu einer ausgereiften Software etabliert und auch die Flash Community muss einsehen, dass mit SWiSH ein durchaus starker Konkurrent für Flash entstanden ist.

Die User rund um SWiSH werden weiter daran arbeiten, dass auch in der Zukunft SWiSH ein ebenbürtiger Nachbar bleiben wird.

SWiSH und Grafik

SWiSH biete dem Nutzer die Möglichkeit selber Formen bzw. Grafiken zu erstellen. Dazu dient das Zeichenwerkzeug in SWiSH. Formen wie Rechtecke, Kreise, Quadrate oder Sterne lassen sich mit Farbverläufen versehen, verzerren oder skalieren. Diese Formen lassen sich auch mit den hauseignen Effekten animieren. SWiSH bietet dazu 230 verschiedene Effekte an, die einfach nur auf entsprechende Grafiken angewandt werden müssen. Zusätzlich lassen sich Formen mittels Actionscript in Ihrer Eigenschaft verändern. Dabei können Länge und Breite über xscale und yscale verändert werden, die Transparenz über ._alpha und Sichtbarkeit an sich über ._visible.

Formen bieten gegenüber von importierten Grafiken den Vorteil, dass sie sich ohne Qualitätsverlust skalieren lassen. Grafiken aus anderen Programmen, die in SWiSH importiert werden können zwar auch mittels der Effekte in SWiSH verändert werden, verlieren jedoch an Qualität, wenn Sie vergrößert werden.

Nachteile der Nutzung in SWiSH erstellter Formen bzw. selbst gezeichneter Grafiken sind sicherlich die eingeschränkten Optionen, die SWiSH bei der Beabreitung bzw. Erstellung von Formen zur Verfügung stellt. Es ist zwar mittlerweile möglich Effekte wie Schlagschatten, Glühen, Blur oder Bevel auf Formen anzuwenden, jedoch kann SWiSH nicht mit einem eigens für die Erstellung von Grafiken konzipierten Programm wie Fireworks oder Photoshop mithalten. So greifen viele Nutzer von SWiSH auf externe Lösungen zur Grafikerstellung zurück und importieren, die aus solchen Programmen entstandenen Grafiken in SWiSH.

In SWiSH lassen sich einfach Grafiken verschiedener Formate einfügen und entsprechend animieren. Zulässige Formate sind dabei unter anderem .jpg , .gif , .png , .psd. Es hat sich bei der Animation von importierten Grafiken als nützlich erwiesen, verschiedene Einzelbilder mit einem Programm wie Fireworks oder Photoshop zu erstellen und anschließend in SWiSH nacheinander abzuspielen. Daraus können zum Teil spektakuläre Sequenzen entstehen.

SWiSH - der neue Shootingstar

Um die Flashseite nicht zu groß werden zu lassen, bietet SWiSH die Möglichkeit Grafiken zu komprimieren. In den Eigenschaften einer Grafik können entsprechende Einstellungen in SWiSH selber vorgenommen werden. Insbesondere bei Grafiktypen der Formate .png, die an sich zunächst völlig unkomprimiert sind, lassen sich durch geschickte Einstellungen schnell mehrere 100KB einsparen. Je nach Zustand der Ausgangsgrafik kann zwischen einer Komprimierung nach 32Bit, 16Bit oder 8Bit, oder zu einer jpeg Komprimierung ausgewählt werden. Die Komprimierungsmethode 8Bit bietet sich meist an, wenn keine feinen Farbverläufe in der Grafik enthalten sind. Diese Art der Komprimierung in SWiSH bietet, bezogen auf die Dateigröße, die besten Resultate.

Auch wenn die Bearbeitung in SWiSH schell von der Hand geht, ist es doch relativ müßig bei Änderungen des Textes oder wechselnden Bildern in Galerien ständig den Film zu modifizieren. Um Informationen schnell zu ändern und eine SWiSH Seite so ständig aktuell zu halten, biete es sich an, den ein oder anderen Inhalt dynamisch zu gestalten. Dynamisch bedeutet in diesem Fall, dass Inhalte, die später in der Flashseite angezeigt werden, nicht in der eigentlichen SWiSH Datei vorhanden sind.

Texte können beispielsweise mittels des Windows Editors verfasst und als .txt Datei abgespeichert werden. Anschließend wird diese Textdatei in SWiSH geladen, einem dynamischem Textfeld zugeordnet und der Inhalt der .txt Datei wird in der SWiSH Seite angezeigt. Der Einbau eines solchen dynamischen Textfeldes ist vielleicht zunächst mit etwas mehr Zeitaufwand verbunden, belohnt aber Denjenigen spätesten bei der Änderung von Texten. Denn wenn dieses Konstrukt einmal erstellt wurde, brauch bei einer Änderung im Text lediglich die .txt Datei mit dem Editor geöffnet, der Text verändert und die Datei wieder gespeichert werden. Gerade bei Texten, die häufig geändert werden müssen eine sinnvolle Alternative zu einem statischen Text.

Auch im Bereich einer Bildergalerie in SWiSH ist eine solche Verfahrensweise mehr als sinnvoll. Die Vorgehensweise ist hier ähnlich, nur das anstelle einer .txt Datei hier eine .jpg oder .png Datei geladen wird. Eine gängige Verfahrensweise ist es, Bilddateien mittels eines loadMovie Befehls in ein Sprite / Movieclip zu laden.

SWiSH und Formulare

Es dürfte mittlerweile wohl kaum noch Seiten im Internet geben, bei denen der Besucher nicht die Möglichkeit hat, auf irgendeine Art und Weise mit dem Betreiber der Webseite in Kontakt zu treten.

SWiSH bietet hier gleich zwei Möglichkeiten an. Zum Einen ist es möglich über einen Actionscriptbefehl das, auf dem heimischen Rechner installierte, Mailprogramm wie Outlook zu öffnen und die gewünschte Zielemailadresse zu übergeben. Zusätzlich kann dort auch bereits der Betreff der Emailnachricht in SWiSH vordefiniert werden. Nachteil dieser Variante liegt wohl auf der Hand - Hat der Besucher kein Emailprogramm installiert und nutzt nur Webemails, die über einen Browser abgefragt werden, kann der Besucher keine Email schreiben.

In diesem Fall hilft die 2. Möglichkeit aus, den Besucher mit dem Betreiber in Kontakt treten zu lassen. Unter zur Hilfenahme eines Kontaktformulars und eines php Scripts kann SWiSH Daten per Email versenden. Dazu werden zunächst in SWiSH Eingabefelder, so genannte Inputfields erstellt und mit Variablen versehen. Diese Variablen werden später über einen loadVars Befehl an das php Script gesendet, welches wiederum aus den Daten eine Email verfasst. Standardscripte schicken dabei jeweils eine Nachricht an den Betreiber um ihn über eine neue Nachricht zu informieren und zusätzlich an den Besucher, der die Nachricht verfasst hat.

SWiSH - der neue Shootingstar

Diese Kommunikation zwischen SWiSH und einen php Script lässt sich natürlich noch auf weitere Beispiele anwenden. Auf diesem Prinzip bauen Shoplösungen in SWiSH und Gästebücher ebenso auf, wie Umfragen oder Chats.

Exportmöglichkeiten

Hat man nun endlich sein eigenes Projekt erstellt, will man auf schnellstmöglichem Wege seine Webseite dem Publikum präsentieren. SWiSH erstellt beim Export einer Datei standardmäßig eine swf und eine html Datei. Die html Datei implementiert dabei die swf Datei und zeigt sie in einem Browser wie beispielsweise dem Internetexplorer an. Um diese swf (ShockWaveFile) jedoch in einem Browser anzeigen zu lassen, benötigt dieser einen Flashplayer. In den neueren Browsern ist dieser Player bereits vorinstalliert. Aktuell veröffentlichte Adobe den FlashPlayer 9.

SWiSH - der neue Shootingstar

SWiSH bietet zusätzlich noch den Export in das Avi Format und die Erstellung einer EXE Datei. Sinn macht diese Art des Export eigentlich nur, wenn es sich dabei um eine Offline Präsentation handelt. Wenn eine Datei aus SWiSH als AVI oder EXE exportiert wurde, sind sämtliche Kontrollmöglichkeiten innerhalb des Films nicht mehr zu nutzen. Die AVI bzw. EXE Datei spielt stumpf die Einzelbilder ab und nimmt auch keine Rücksicht auf eventuell verschachtelte Movieclips oder durch Actionscript angesteuerte Bereiche im SWiSH Film.